Offene Steppjacke gegen winddichte Außenschicht
Winddicht bezeichnet die Außenschicht einer Daunenjacke und meint, dass Zugluft nicht ungehindert durch das Obermaterial dringt und die warme Luft zwischen den Federn hält. Ohne diese Eigenschaft kühlt selbst eine dick gefüllte Jacke bei Wind schnell aus, weil die Füllung ihre Wärme verliert, sobald Luft hindurchströmt. Modelle wie die VAUDE Annecy 3in1 Coat III setzen deshalb auf ein dichtes Obermaterial in Kombination mit zertifizierter Daunenfüllung, damit Wärme und Wetterschutz zusammenspielen. Auch die Killtec Steppjacke in Daunenoptik zeigt, dass windabweisende Stoffe und wasserabweisende Ausrüstung oft gemeinsam verbaut werden, weil beide Eigenschaften bei Herbst- und Winterwetter zusammengehören.
Kapuze und Schnitt als zweites Unterscheidungsmerkmal
Neben dem Stoff entscheidet auch die Kapuze mit, wie gut eine Jacke gegen Wind schützt. Eine feste, eng anliegende Kapuze wie bei mehreren Lvnsdknerse-Modellen schließt den Nacken besser ab, während eine abzippbare Variante wie bei der Killtec-Jacke mehr Flexibilität beim An- und Ausziehen bietet, aber im Zweifel Angriffsfläche für Zugluft lässt. Praktisch orientierungslos wird die Auswahl, wenn nur auf die Fütterung geachtet wird und die Verarbeitung der Nähte und Reißverschlüsse unbeachtet bleibt, denn genau dort kann Wind eindringen, selbst wenn das Hauptmaterial dicht ist. Für Städte mit viel offenem Wind, etwa an Wasserflächen oder in Hochhausschluchten, empfiehlt sich daher ein enger Kapuzenrand und ein hochgezogener Kragen, wie ihn Parkas mit Pelzbesatz von FULBHPRINT oder Suwequest bieten. Wer viel im Auto unterwegs ist und selten längere Strecken im Freien geht, kann dagegen auf einen lockereren Schnitt setzen und muss die Winddichte weniger streng gewichten.