Mehr über Daunenjacken S
Die Größe S bezieht sich auf den Schnitt einer Jacke und legt fest, wie eng oder locker sie am Oberkörper und an den Ärmeln anliegt. Bei einer Daunenjacke spielt das eine größere Rolle als bei dünnen Übergangsjacken, denn die Fütterung braucht selbst schon Platz im Stoff. Fällt eine Jacke in Größe S zu knapp aus, drückt sich das Füllmaterial an Schultern und Armen zusammen und wärmt dort schlechter. Modelle wie die Fjällräven Expedition Long Down oder die THE NORTH FACE Hyalite zeigen, wie unterschiedlich Marken diese Größe auslegen: Die eine Jacke fällt lang und schmal geschnitten aus, die andere kürzer und mit mehr Weite im Rumpf.
Wichtig ist deshalb, nicht nur auf die Größenangabe im Titel zu schauen, sondern auf die tatsächlichen Maße im Größentabellen der Hersteller zu achten. Eine Kapuze mit Kunstfell, wie bei der SLOW DOWN Damen-Daunenjacke, oder ein Stehkragen, wie ihn die Tuopuda Winterjacke besitzt, verändern zusätzlich, wie viel Bewegungsfreiheit am Hals und im Schulterbereich bleibt. Wer unter der Jacke gerne einen dicken Pullover trägt, sollte in Größe S etwas mehr Spielraum einplanen als bei einer ungefütterten Jacke.
Steve Maddens lange, schwere Pufferjacke fällt beispielsweise gerade und body-nah aus, während ein Modell wie der Suwequest Winterparka bewusst locker sitzt. Diese Unterschiede zeigen, dass die Größenangabe allein wenig über die Passform verrät und ein Vergleich der Schnittformen sinnvoll ist.