Wenn Konfektionsgrößen sonst zu eng sitzen
Eine Frau mit Oberweite 46 oder breiteren Schultern kennt das Problem: Normale Fleecejacken in Größe L spannen über der Brust oder lassen sich kaum über einen Pullover ziehen. Für sie schafft der Filter XXL echten Spielraum, denn Modelle wie die Jack Wolfskin W Moonrise oder die Fjällräven Stina Fleecejacke sind in dieser Größe für einen kräftigeren Körperbau geschnitten, nicht nur länger genäht. Auch beim Übereinanderziehen zeigt sich der Vorteil: Wer die Fleecejacke als Zwischenschicht unter einer Regen- oder Skijacke trägt, braucht das zusätzliche Volumen, damit Arme und Schultern frei beweglich bleiben. Marken wie MARIKOO bieten XXL zudem oft als oberste Stufe einer durchgehenden Größenreihe von XS bis XXL an, sodass sich die Passform gut mit kleineren Größen vergleichen lässt. Für alle, die zwischen zwei Konfektionsgrößen schwanken und lieber etwas mehr Weite als Enge wollen, ist XXL die sicherere Wahl.
Warum die Zahl allein wenig über die Passform verrät
Schwierig wird die Filterung für jemanden, der eine schlanke Silhouette sucht und XXL nur wählt, weil er die Jacke locker über dicke Pullover legen möchte. Die Größenangabe XXL fällt je nach Hersteller völlig unterschiedlich aus: Ein CMP Fleece 2XL kann enger geschnitten sein als eine Sherpa-Jacke von Qolkmuiy-GJ in vergleichbarer Größe, weil Schnittführung und Ärmelweite je nach Marke stark variieren. Wer sich allein auf das Kürzel verlässt, ohne die Maßtabelle des jeweiligen Herstellers zu prüfen, kauft leicht eine Jacke, die an der Schulter zu weit oder in der Länge zu kurz ausfällt. Besonders bei taillierten Modellen mit Kapuze oder Fellbesatz lohnt sich ein Blick in die konkreten Körpermaße, bevor die Bestellung erfolgt. Am Ende bringt die Filterstufe XXL nur dann den passenden Fund, wenn Brustumfang, Ärmellänge und Schnitt zur eigenen Figur passen.