Was der Filter Winddicht an einer Softshelljacke festlegt
Winddicht bezeichnet die Fähigkeit des Obermaterials, Luftzug durch das Gewebe zu blockieren, statt ihn ungehindert hindurchzulassen. Bei einer Softshelljacke übernimmt diese Aufgabe meist eine dicht gewebte oder beschichtete Außenschicht, die als Barriere gegen Fahrtwind und Böen wirkt. Modelle wie die VAUDE Elope II oder die donhobo Outdoorjacke führen diese Eigenschaft direkt im Titel, weil sie gezielt für Bewegung im Freien bei wechselhaftem Wetter gedacht sind. Auch die WHISTLER Rosea kombiniert Winddichte mit Wasserfestigkeit und richtet sich damit an Trägerinnen, die bei Wind zusätzlich vor Nässe geschützt sein wollen. Der Filterwert sagt also nichts über Wärme oder Isolierung aus, sondern ausschließlich darüber, wie stark eine Jacke Wind abhält.
Praktische Auswirkung auf die Kaufentscheidung
Für alle, die viel draußen unterwegs sind, etwa beim Spaziergang, auf dem Rad oder bei der Arbeit im Freien, verringert eine winddichte Jacke das Auskühlen bei Zugluft deutlich stärker als ein einfaches Softshell-Modell ohne diese Angabe. Die WÜRTH MODYF Hydra zeigt, dass Winddichte auch für Arbeitskleidung relevant ist, wenn Handwerker über längere Zeit im Freien tätig sind. Beim Vergleich lohnt sich die Prüfung, ob die Winddichte für die gesamte Jacke gilt oder nur für bestimmte Partien wie Front oder Kapuze, da Herstellerangaben hier variieren. Sinnvoll ist außerdem, die Passform zu beachten, denn nur eine eng anliegende Jacke verhindert, dass Wind unter dem Saum oder an den Ärmeln eindringt. Wer zusätzlich Regenschutz benötigt, sollte auf ergänzende Hinweise zur Wasserabweisung achten, da Winddichte allein keine Nässe abhält.